Warum IoT-Kostenrechnung

Die klassischen Kostenrechnungssysteme auf Level 4 sind auf Kostenstellen fixiert. Die Kostenstelle ist Planungsobjekt (Auslastung, Verbräuche, variable und fixe Kosten, Kostensätze, Verrechnungs-sätze) und Erfassungsobjekt (Istauslastung, Istkosten).  Die Wirtschaftlichkeitskontrolle mit der Zuweisung von Verantwortung  findet gleichfalls pro Kostenstelle statt.

Der Aufwand begrenzt die Zahl der Kostenstellen. Umlagen sind oft willkürlich und zeitversetzt, sodass keine aktuellen Kostendaten verfügbar sind.

Sind in einer Kostenstelle (z.B. Zerspanung) große Bearbeitungs-zentren  mit kleineren Bohrmaschinen vereint. erzeugt die klassi-sche Kostenrechnung Durchschnitts-Kostensätze, die dann die Produkte auf dem Bearbeitungszentrum zu billig, auf den Bohrma-schinen zu teuer kalkulieren. Dieser Cost Bias verfälscht die Prod-uktkalkulationen und die Verfahrensentscheidungen.

Für Investitionen, Make orBuy-Entscheidungen, Kostenkontrollen, Deckungsbeitragskalkulationen sind diese Kostensätze nicht geeig-net und führen zu Fehlentscheidungen.Es bedarf einer Kostenrechnung mit geringer Granularität (hohem Feinheitsgrad), aber hoher Standardisierung und Automatisierung.

 

IoT-Kostenmanagement